
Welche Wirkung hat Ingwer?
Die Liste ist wirklich lang! Ingwer ist aus der asiatischen Medizin nicht mehr weg zu denken. Schon lange ist bewiesen, dass Ingwer antibiotische Wirkungen besitzt. Ingwer wird häufig gegen Erkältungen und Grippalenintfekten verwendet, da er sehr entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Zu dem wird er auch gegen Übelkeit (Reiseübelkeit, Schwangerschaftsübelkeit, Seekrankkeit), Schmerzen wie zb. Migräne, Kopfschmerzen oder Muskelschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Chronischer Husten, Bronchitis, Asthma (durch das Gingerol), Magen-Darm Beschwerden, Arthritis, Arthrose, Rheuma, Entschlackung/Diät, Darmkrebs,Magenkrebs und als Blutverdünner eingesetzt.
In Japan werden die dicken Ingwerwurzeln sogar als Aphrodisiakum verwendet.
Seit 2002 wird Ingwer in Deutschland auch in der Tiermedizin eingesetzt. Selbst bei der Pferdefütterung gilt Ingwer als Heilmittel und wird bei Entzündungen und Arthrosen eingesetzt, insbesondere die Bitterstoffe Shogaole und Gingerole wirken stoffwechselfördernd und entzündungshemmend.
In der arabischen Medizin wird Ingwer als Gegengift und gegen dunkle Augenringe eingesetzt.
Er wird sogar in der Sexualpraktik ->Figging<- verwendet.
Wie wird Ingwer verwendet?
Ingwer (auch genannt Rhizom) ist besonders beliebt als Tee. Hierfür kann man ein 1cm Stück Ingwer schälen und mit heißen Wasser aufgießen (aber kein kochendes Wasser). Ein Stück Ingwer reiben und in eine Tasse mit heißen Wasser geben ist allerdings effektiver. So verwendet man weniger und die Inhaltsstoffe gehen schneller in das Wasser über. Kombinieren kann man das ganze mit einem Löffel Honig, einem Löffel Zitrone oder auch mit Knoblauch.
In Lebensmitteln ist er vielseitig einsetzbar. Ob nun als Beilage zum Sushi, als Gewürz in Suppen und Soßen oder eben in Pulverform zum marinieren.
Ebenso vielfältig sind die Möglichkeiten in der Medizin, ob roh, getrocknet oder gemahlen.
Anbaugebiete
Ingwer wird in den Tropen und Subtropen angebaut. Spitzenreiter in der Produktion ist Indien mit 683.000 Tonnen im Jahr, jedoch für den Eigenbedarf! China ist der größte Exporteur mit 380.200 Tonnen im Jahr.
Wie baue ich Ingwer selber an?

1. Kauft euch 2 Stück Ingwer im Supermarkt welches viele Nasen besitzt. (Diese sind meist Rund und kennzeichnen den alten Trieb der Stängel.
2. Legt diese Stücken Ingwer für 1 Tag in Wasser ein.
3. Nehmt einen großen Topf und befühlt diesen mit 75 % Anzuchterde. Oben drauf legt ihr dann die Ingwerstücke. Auf die Stücke gebt ihr dann noch mal Erde darüber, bis man sie nicht mehr sieht. Diese Erde bitte nicht zu doll andrücken und den Topf nicht zu voll machen.
4. Nun müsst ihr den Topf angießen. (Am besten eignet sich kalkarmes Wasser wie zb. Regenwasser) Ich selbst habe einfach mein Leitungswasser durch einen Wasserfilter laufen lassen (sieht aus wie ein Wasserkocher, welcher auch entkalkt).
5. WICHTIG! Nun gebt über den Topf Frischhaltefolie, damit der Topf immer schön feucht bleibt. ABER ihr dürft ihn nicht komplett bedecken, da er ja noch Luft zum atmen braucht. Also lasst hier und da mal ein bisschen Platz.
6. Stellt den Topf an einen warmen Platz und gießt ihn immer so, dass er immer feucht ist.

Ich habe euch zum Vergleich ein Foto gemacht von dem gekauften und den selber gezüchteten Ingwer (1. Bild ganz oben). Da sind schon deutliche Unterschiede zu erkennen. Der selbst gezüchtete hat eine viel dünnere und hellere Haut wie der gekaufte und ist nicht ganz so scharf.
Jedenfalls hat es bei mir gut funktioniert und das nächste mal werde ich auch mehrere Töpfe pflanzen, damit ich im Winter keinen Ingwer mehr kaufen muss und eben auch weiß das er nicht gespritzt oder sonst was wurde. Da schmeckt er gleich viel besser.
Probiert es doch mal aus und schickt mir gerne Bilder von euren Ergebnissen, es ist wirklich einfach!

Einfach nur toll! Wird definitiv mal ausprobiert.
AntwortenLöschenDas freut mich :)
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